"Meere ist, wie alle Romane von Alban Nikolai Herbst, gesättigt mit Bildern und reich an Anspielungen. Man gerät daher leicht in Versuchung, in Herbst einen belesenen Au­tor zu sehen, der das Spiel mit literarischen Stoffen und intertextuellen Verweisen sou­verän beherrscht, aber in Wahrheit verhält es sich wohl umgekehrt: Das Spiel und die Stoffe beherrschen ihn. Genau das macht ihn, über alles Kontroversielle hinweg, zu einem der in­teressantesten Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur."
Thomas Keul
Alban Nikolai Herbst
Meere
Roman. Letzte Fassung, 2007
in: Volltext, Zeitung für Literatur, Wien.
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