"Dieses Genre ist so gewagt wie selten,
beinahe möchte man von einem Luxusprojekt sprechen. Das Buch
aber rechtfertigt seine besondere Form in mehrfacher Hinsicht. Nicht
nur, dass der Leser sich im hörenden Lesen schulen kann, endlich
werden einmal Autoren vorgestellt, die sich nur schwer in den Literaturkanon
einfügen lassen...
Herbsts Portraits sind keine Weichzeichnungen, oft sind sie sogar das
Gegenteil davon: entlarvend und an den empfindlichsten Stellen entblößend...
'Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen' ist ein gelungenes
Buch, abwechslungsreich, assoziativ, immer die Balance haltend zwischen
Tiefgang und Anekdote, und überdies sprachlich sehr elegant
und eloquent."
Lothar Glauch
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