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"Bongartz erweist sich als raffinierte
Verführerin, die den Autor Herbst in eine literarische Korrespondenz
zu manövrieren versucht, was ihr bei Herbsts Temperament nicht
allzu schwer fällt. Bongartz zieht alle Register einer launischen
Korres-pondentin, und ihre Strategien erinnern in den Anfangspassagen
dieses Brief- und E-Mailwechsels durchaus an die eleganten Verführungsstrategien
in Choderlos de Laclos´ Liaisons dangereuses...
Die Snobs Bongartz und Herbst lassen ihre Perücken rauschen
und die kostbaren Stoffe ihrer Kostüme knistern. Sie betreiben
mal mehr, mal weniger geistreiche Causerien auf dem glatten Parkett
der Salonerotik. Durch den Anfang des Romans weht der verspielte
Geist des XVIII. Jahrhunderts."
lyrikwelt.de
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